TOP 10 beim IM Klagenfurt

Leute Leute, meine DNF-Last auf meinen Schultern von Lanzarote ist nun abgefallen, plumps. Mit der tollen Platzierung 9. Gesamt (8. unter den PRO´s) kann ich mehr als zufrieden sein. Gesamtzeit 9:25:25 zusammengesetzt aus 1:00:28 schwimmen (ja ja, da geht noch was ;-), Rad 4:58:22 und Laufen 3:20:52.

Es sind nicht die Zeiten von 2011, wo ich mit einer 9:18 finishen konnte. Aber ich bin immer noch auf einem guten Weg.

Unwetterwarnungen zum Trotz begann der Morgen mit einem Regenbogen über dem Wörthersee ohne Regen. Es waren perfekte Bedingungen. Kein Wind, glatter See mit 22° und Sonne.

Meine erste Hürde: Als Profi “durften” wir vom Steg springen mit einer imposanten Höhe von bestimmt 60cm!!! Aber eine Beate, die so was noch nie gemacht hat, ist einen Tag zuvor wie ein Depp 10x rein ins Wasser und wieder raus. Die Brille blieb da wo sie hin gehört und die Oberschenkel schmerzten, weil ich nicht mehr als einen Bauchflatscher hin bekam. “Es wird schon werden” dachte ich und beendete das eigenartige Springtraining.

Und es wurde. Nach dem wiederholten Bauchflatscher konnte ich dann relativ ungestört die ersten Minuten schwimmen, bis mich natürlich die schnellen Age Grouper einholten. Im Lendkanal entstand dann eine regelrechte Sogwirkung, so dass ich dann endlich mal wieder in Stundennähe beim schwimmen kam. Als 22. Frau stieg ich aus dem herrlichen Wörthersee.

Dann kam mein Ding: Rad. Leider war es über 30km sehr schwierig. Das fahren war unrhythmisch durch die Menschenmassen auf der Strecke. Ich hoffe, dass IM bald einmal die Reißleine zieht und den Sport wieder in den Vordergrund stellt und nicht die Kohle.

Ich konnte meine Wattvorgabe bis zum Schluss umsetzen. Ich fuhr mich frei und war dann wirklich frei. Wo waren die alle? Bin ich noch auf der Strecke? Komische Gedanken. Dann Regen und Wind, aber nur kurz. Alles gut, aber die letzten 60km habe ich wirklich kämpfen müssen und kam als 7. vom Rad.

Dann der übliche Gedanke: “Wie soll ich jetzt noch 42,2km laufen?” Mein letzter Marathon lag 7 Monate zurück. Und “ja” ich habe mich schwer getan. Erst nach 4km fand ich meinen Rhythmus. Die Zeiten waren besser als ich mich fühlte. Aber aufgeben? Ein 2. DNF? Nicht aus diesem Grund! Schnell holte mich  Elisabeth Gruber ein. Hatte das Gefühl ich stehe, als sie an mir vorbei lief. Sie verwieß mich auf Platz 8. Und eine noch schnellere Age Grouperin gab mir auch noch 5 Minuten, womit ich dann insgesamt trotzdem noch Platz 9 belegen konnte.

Meinen großen Respekt gilt den tollen Athletinnen, die da vorne ganz locker mal unter 9 Std. geblieben sind: Hammer!!!!

 

Ich bin noch beste Deutsche geworden und freu mich wie Bolle!

Danke Freddy (Frederik Martin). Der direkte Weg zurück in den Triathlonalltag nach meinem Disaster auf Lanzarote, war genau der richtige. Abschütteln und neu!

Hey, meine lieben Sponsoren, Familie und Freunde, was wäre ich nur ohne euch! Vielen Dank. Ich hoffe, ihr haltet noch ein wenig durch. Meine Triathlonrente ist noch nicht in Sicht.

Mein bester und unersetzbarer Supporter an der Strecke ist mein Freund Helmut. Was er immer mit mir durchmacht. Das ultimative frühe aufstehen (ich muss ja immer die erste in der Wechselzone sein), meine Nervosität, meine Unsicherheit vor dem Start, dann den ganzen Tag Ergebnisse und Vergleiche einholen, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein, dann sein Klapps auf den Hintern “Auf geht’s, hol sie dir”. Wenn er wüsste, dass ich immer riesen Angst davor habe, weil das immer ganz schön weh tut. Da setze ich lieber kurzzeitig zum Sprint an ;-)

Jetzt erst einmal meine Freunde beim IM Frankfurt unterstützen, erholen und weiter planen. Es steht noch einiges auf dem Programm.

Foto 2

 

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